KI-gestützte Nanoporen-Technologie zur Proteinklassifikation
Kurzfassung
Transformer-basierte KI analysiert multimodale Nanoporen-Signale mit hoher Genauigkeit – skalierbar, portabel, klinisch relevant.
Vorteile
- 86–90 % Klassifikationsgenauigkeit bei 42+ Proteinen
- Multimodale Verarbeitung: Zeit-, Frequenz- und Statistikdaten
- Offline-/Edge-Betrieb über FPGA oder SoC
- Schnell trainierbar durch Transfer Learning
- Kompatibel mit tragbaren Geräten
- Geringes Probenvolumen (<1 µL)
Anwendungsbereiche
- Klinische Diagnostik (z. B. Krebsmarker, Infektionskrankheiten)
- Arzneimittelentwicklung und Biomarker-Validierung
- Point-of-Care-Diagnostik
- Proteomik-Forschung
- Automatisierte Hochdurchsatzanalytik
Hintergrund
Die Proteomik ist ein Schlüsselbereich der molekularen Medizin und Diagnostik, in dem schnelle, hochgenaue Analysemethoden dringend benötigt werden. Nanoporen-Sensorik ermöglicht dabei die Einzelmolekülerkennung auf Basis elektrischer Signale.
Problemstellung
Aktuelle Methoden wie Massenspektrometrie oder klassische Nanoporen-Systeme sind teuer, aufwändig oder nur begrenzt genau. Die parallele Erkennung vieler Proteine in komplexen Mischungen ist bislang unzuverlässig.
Lösung
Die entwickelte KI-gestützte Plattform kombiniert Transformer-Netzwerke mit Nanoporen-Signalverarbeitung für die multimodale Analyse (Zeitbereich, Wavelets, Statistik). Sie erreicht 86–90 % Genauigkeit bei der Klassifikation von 42+ Proteinen und ist skalierbar auf Tausende.
Publikationen und Verweise
Universität Stuttgart (2025), Patent: 10 2025 123 407.8
White Paper: KI-gestützte Nanoporen-Technologie zur Proteinklassifikation, Juli 2025, TLB GmbH, HJ Eisler