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KI-gestützte Nanoporen-Analyse für Protein-Diagnostik der nächsten Generation

Kurzfassung

Bahnbrechende Technologie kombiniert Nanoporen-Sensorik mit Deep Learning für präzise Identifikation von 42+ Proteinen gleichzeitig - eine 4-fache Verbesserung gegenüber konventionellen Methoden mit Potenzial für revolutionäre Point-of-Care-Diagnostik.

Vorteile

  • 42+ Proteine klassifizierbar (vs. 10 bei konventionellen Methoden)
  • 74,5-78,95% Klassifikationsgenauigkeit
  • Echtzeit-Verarbeitung statt stunden-/tagelanger Analysen
  • Standard-FPGA-Hardware statt spezialisierter Ausrüstung
  • Offline-Betriebsfähigkeit
  • Skalierbarkeit auf tausende Proteintypen
  • Minimale Probenvorbereitung
  • Modulare Architektur für schnelle Anpassung an spezifische Diagnostik-Panels

Anwendungsbereiche

Klinische Diagnostik: Früherkennung von Krankheiten, Behandlungsmonitoring, Begleitdiagnostik, Krebsbiomarker-Detektion, Herzmarker-Analyse. Pharmazeutische Forschung: Wirkstoffentdeckung, Biomarker-Identifikation, klinische Studien. Point-of-Care-Diagnostik: Notfallmedizin, Hausarztpraxen, dezentrale Laboratorien. Personalisierte Medizin: Patientenstratifizierung, Behandlungsoptimierung, Präzisionstherapien. Forschungsanwendungen: Akademische Forschung, Proteom-Kartierung, Systembiologie.

Hintergrund

Die Proteomik-Industrie steht vor kritischen Herausforderungen bei der schnellen und präzisen Proteinidentifikation. Der globale Proteomik-Markt wird bis 2028 auf 15,8 Milliarden USD geschätzt und sucht dringend nach Technologien, die Wirkstoffentdeckung beschleunigen, Früherkennung ermöglichen und personalisierte Medizin vorantreiben können. Bestehende Methoden wie Massenspektrometrie erfordern umfangreiche Probenvorbereitung und spezialisierte Ausrüstung, während aktuelle Nanoporen-Ansätze auf maximal 10 Proteine begrenzt sind.

Problemstellung

Aktuelle Proteomik-Methoden weisen grundlegende Einschränkungen auf: Die herkömmliche Massenspektrometrie ist für Point-of-Care-Anwendungen ungeeignet, während bestehende nanoporenbasierte Ansätze aufgrund überlappender Signaleigenschaften nur 10 Proteine ​​klassifizieren können. Diese Einschränkungen verhindern den praktischen Einsatz im klinischen Umfeld, wo für umfassende Diagnosepanels mehr als 42 Proteine ​​benötigt werden. Der Markt für medizinische Diagnostik benötigt Technologien, die eine Echtzeit-Multiproteinanalyse mit minimaler Probenvorbereitung ermöglichen.

Lösung

Die patentierte Technologie revolutioniert Proteinidentifikation durch einen innovativen dreistufigen Prozess: (1) Proteine durchqueren Nanoporen und generieren einzigartige elektrische Signaturen, (2) Wavelet-Transformation konvertiert komplexe Zeitreihen-Signale in 2D-Bilddarstellungen, (3) optimierte CNN-Architekturen (ResNet18/ResNext101) klassifizieren Proteintypen mit beispielloser Genauigkeit. Der Durchbruch liegt in der Transformation von Protein-Translokationssignalen in den Bildraum, wodurch leistungsstarke Computer-Vision-Algorithmen zugänglich werden.

Schema der KI-gestützten Nanoporen-Analyse: Protein-Translokation durch Nanopore erzeugt elektrisches Signal, Wavelet-Transformation konvertiert Signal in Bildformat, CNN-Architektur klassifiziert Proteintyp mit hoher Genauigkeit. (HJ Eisler)
Schema der KI-gestützten Nanoporen-Analyse: Protein-Translokation durch Nanopore erzeugt elektrisches Signal, Wavelet-Transformation konvertiert Signal in Bildformat, CNN-Architektur klassifiziert Proteintyp mit hoher Genauigkeit. (HJ Eisler)
Exposé
Kontakt
Dr. Hans-Jürgen Eisler
Technologie-Lizenz-Büro (TLB)
Ettlinger Straße 25
76137 Karlsruhe
Telefon (49) 0721 / 79004-31
eisler(at)tlb.de | www.tlb.de
Entwicklungsstand
TRL 4 - Technologie im Labor überprüft
Patentsituation
DE 102024121850.9 anhängig
Referenznummer
24/004TLB
Service
Die Technologie-Lizenz-Büro GmbH ist mit der Verwertung der Technologie beauftragt und bietet Unternehmen die Möglichkeit der Lizenznahme.