Technologieangebote Medizintechnik



Formflexible Elektronik drucken

Diese leitfähige Tinte für den 3D-Druck kommt mit einer erheblich geringeren Partikelkonzentration aus, ohne dabei an Leitfähigkeit einzubüßen. Das führt zu einer hohen Verstreckbarkeit und erlaubt die Großserienfertigung von filigranen verstreckbaren Komponenten wie Sensoren, integrierten Schaltungen oder Antennen.

 

 

Kompakte Antriebseinheit mit aktivem Planetengetriebe

Die hier vorgestellte Einheit ist enorm kompakt und bietet dennoch eine hohe Drehmomentdichte und Dynamik sowie ein effizientes Übertragungsverhalten. Das ist in der Anwendung insbesondere Vorteilhaft für Roboter oder Exoskelette/aktive Prothesen.
Flexible Regelstrategien ermöglichen ein variables und auf die jeweilige Anwendung anpassbares Antriebsverhalten.

 

 

Slip-Sensor zur einfachen und sicheren Erkennung des Durchrutschens beim Greifen

Greifer werden eingesetzt, um Objekte greifen und kontrolliert bewegen zu können. Beispiele sind hier Roboter in der Automatisierungstechnik oder auch Handprothesen in der Medizintechnik.
Wissenschaftler der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft haben nun ein Sensorsystem entwickelt, das bei kleinem Aufbau eine sichere Erkennung des Durchrutschens beim Greifen bietet.

 

 

Individuell anpassbares Hand-Exoskelett zur Wiedererlangung von Handfunktionalitäten

Dieses Hand-Exoskelett ermöglicht eine Wiederherstellung der Greiffähigkeit der Hand, z. B. bei Lähmung nach einem Schlaganfall. Durch einen modularen Aufbau ist das Exoskelett individuell an die Gegebenheiten des Patienten anpassbar. Es ist mit unterschiedlichen Sensoreingaben kompatibel, einfach anzulegen und durch das geringe Gewicht besonders angenehm zu tragen.

 

 

Temporäre Mikrowells – einfacher und effizienter Weg zur homogenen Zellverteilung auf Zellarrays

Die Erfindung vereint mehrere Vorteile herkömmlicher Systeme und bietet eine einfache Möglichkeit, "temporäre Microwells" auf einem Zellsubstrat zu realisieren. Darüber hinaus gewährleisten die neuen Arrays eine homogene Verteilung von Transfektionsmaterial und Zellen und eignen sich zudem für die Festphasentransfektion.

 

 

Miniatur-Sensor zur Tiefen- und Profilerfassung mittels chromatisch-konfokaler Spektral-Interferometrie (CCSI)

Die chromatisch-konfokale Spektral-Interferometrie (CCSI) ergibt sich aus der geschickten Kombination von Weißlicht-Interferometrie und dem Prinzip der chromatisch-konfokalen Fokussierung. Es ermöglicht in Verbindung mit Lichtfasertechnik eine bisher unerreichte Miniaturisierung des Sensor-Aufbaus bei sehr hohen Abtastgeschwindigkeiten und eignet sich damit insbesondere für die minimalinvasive, bildgebende Medizintechnik und andere Bereiche, die auf eine zuverlässige und gleichzeitig schnelle, hochdynamische Objekterfassung angewiesen sind.

 

 

Schnelles Bildgebungsverfahren für Gewebeschnitte kombiniert Infrarot(IR)- und Raman-Spektroskopie

Das neue Verfahren, zu dem bereits ein Prototyp existiert, ermöglicht die simultane Erfassung des IR- und Raman-Spektrums und damit die schnelle und hochauflösende Analyse der molekularen Zusammensetzung beliebiger biologischer Gewebeschnitte.

 

 

Verfahren zur effektiven Abdichtung von textilen Fluidbags

Diese effiziente Dichtungsmethode für mehrlagige, gewebte, dreidimensionale Fluid-Behälter ermöglicht einen vielfältigen Einsatz in unterschiedlichsten Branchen.
Das Dichtungsverfahren lässt sich darüber hinaus in bestehende Verarbeitungsprozesse integrieren und eignet sich für Gase sowie Flüssigkeiten.

 

 

Vollautomatisierte Relokalisation an beliebigen automatisierten Mikroskopie-Systemen

Diese Technik bietet erstmals die Möglichkeit zuverlässiger korrelativer Mikroskopie mittels einer kostengünstigen Erweiterung bestehender Systeme. - Objekte identifizieren und in unterschiedlichen Systemen betrachten ohne Versatz!
Das plattformunabhängige Verfahren ermöglicht eine neue Dimension der automatisierten Mikroskopie und optimiert Analysen in allen Bereichen der Multi-Skalen Bildgebung.

 

 

Adaptive Mini-Linsen für eine hochauflösende Kernspintomographie mit integrierter Lichtmikroskopie

Dank einer neu entwickelten adaptierbaren und störungsunempfindlichen Mini-Optik lässt sich nun hochauflösende Kernspintomographie mit einer integrierten Lichtmikroskopie betreiben. Diese Kombination ermöglicht eine deutlich präzisere Diagnostik.

 

 

Simultane und berührungslose Erfassung von Topographie und Farbgebung eines Objektes

Durch die geschickte Kombination herkömmlicher Verfahren und die Rückkopplung zur gegenseitigen Verbesserung können nun erstmals Topographie- und Hyperspektralmessung parallel an dreidimensionalen Objekten durchgeführt werden.

 

 

Ösophagus-Elektrodensonde und Verfahren zur kardiologischen Behandlung und Diagnostik

Dieser innovative Ösophaguskatheter besitzt eine erweiterte Sensorik, die es ermöglicht, umfassend Gewebeparameter während eines Eingriffs zu erfassen. Durch zusätzliche Sensorik auf der herzabgewandten Seite sind nicht nur Referenzmessungen möglich, die eine umfassende Überwachung erlauben und so die Patientensicherheit erhöhen; auch ein hämodynamisches Monitoring sowie eine Schmerzreduktion bei transösophagealer Elektrostimulation sind so möglich.

 

 

Das Trainingsgerät ist immer dabei: Bewegungstherapie im Rollstuhl

An der Hochschule Reutlingen wurde ein Konzept für ein Trainingsgerät entwickelt, das direkt in marktübliche Rollstühle integriert werden kann, sei es als Nachrüstsatz oder bereits bei der Herstellung des Rollstuhls. Gemeinsam von Trainingsgerät und Rollstuhl genutzte Komponenten wie z. B. Antrieb und strukturelle Bestandteile werden nur einmal benötigt. Neben der resultierenden Gewichts- und Kostenreduktion bietet das neuartige Konzept den einzigartigen Vorteil für die Nutzer, jederzeit und an jedem Ort das für die Rehabilitation essentielle Bewegungstraining durchführen zu können.

 

 

Variable, steuerbare Schnitt- und Koagulationstiefe bei bipolaren HF-Chirurgie-Systemen

An der Hochschule Furtwangen wurde ein bipolarer Elektrokauter entwickelt, mit dem Schnitte und Koagulation der Blutgefäße in unterschiedlichen Gewebetiefen möglich sind. Bipolare Operationssysteme können mithilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens höhere Eindringtiefen erreichen, die Eindringtiefe kann auch variabel gesteuert werden. Gerade auf dem Gebiet der minimalinvasiven Eingriffe könnte dadurch für diese Systeme ein weitaus größerer Einsatzbereich erschlossen werden.

 

 

Innovative Beschichtung für Implantate für verbessertes Einwachsen in den Knochen

Wissenschaftler der Universitäten Stuttgart und Konstanz entwickelten eine Technologie, die beispielsweise das Einwachsen eines Implantates in das umliegende Gewebe und die Langzeitstabilität signifikant verbessern soll.
Unter Anwendung des metabolischen Oligosaccharid Engineerings kann auf einfache Art und Weise eine nicht wasserlösliche, funktionalisierte extrazellulläre Matrix (FEZM) hergestellt werden, die zur Beschichtung von Implantaten verwendet werden kann. Die neuartige Beschichtung verbessert die Zell-Material-Interaktion an der Grenzfläche von Gewebe zu Biomaterial (z. B. Titan) und kann auf Basis eigener Zellen des Implantat-Empfängers realisiert werden, wodurch Immunogenität nicht zu erwarten ist.

 

 

Optische Kohärenztomographie mit erweitertem Dynamikbereich

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde eine Methode für die Durchführung von Tiefenscans entwickelt, mit der - unabhängig vom Dynamikbereich des AD-Wandlers - der komplette Empfindlichkeitsbereich der analogen Komponenten eines OCT-Systems genutzt werden kann.
Durch den Einsatz einer adaptiv analogen Signalverarbeitungseinheit wird das Rückstreusignal aus der Probe in Abhängigkeit von der Abtasttiefe aufbereitet, bevor es in ein digitales Signal umgewandelt wird. Dies stellt sicher, dass auch die Daten der schwächeren optischen Signale zur Weiterverarbeitung zur Verfügung stehen. Das ursprüngliche Signal kann durch eine eineindeutige Abbildungsvorschrift rekonstruiert werden. Durch die erfindungsgemäße Technologie werden die Aufzeichnung von Rückstreuprofilen mit großen Leistungsvariationen und die Detektion von Streuereignissen auch in großer Probentiefe und stark streuenden Medien möglich. 

 

 

Neuartiger Urokatheter zur verbesserten Diagnose von Inkontinenz (HD-Urethradruck-Profilometrie)

Ein neu entwickelter urodynamischer Messkatheter enthält einen triaxialen Beschleunigungssenor und mehrere Drucksensoren. Mithilfe des neuen Urokatheters kann die Diagnose von Inkontinenz bei Patienten und damit deren Behandlung verbessert werden. Ein Prototyp des Urokatheters konnte seine Funktionalität bereits unter Beweis stellen.