Technologieangebote Maschinenbau



Automatisierter Greifer für Kollis / Einwegtransportverpackungen: Fahrbarer Roboter für den Einzelhandel

Das neue automatisierte Greif-System für Kollis verwendet eine Vakuum-Einheit in Verbindung mit beweglichen Schubplatten, um Verpackungen unabhängig von Form, Gewicht und Größe automatisiert in oder aus Regalen zu sortieren. So kann künftig auch im Einzelhandel kostengünstig und effizient mit automatisierten Regalbefüll-Systemen geplant werden.

 

 

Wasserlösliche und biologisch abbaubare Stützstrukturen für 3D-Druckverfahren

Dieses innovative Stützmaterial besteht aus Polyhydroxybutyraten und einem Salz und ist somit wasserlöslich sowie biologisch abbaubar. Es vereinfacht das Entfernen von Stützstrukturen aus 3D-gedruckten Bauteilen und ist umweltfreundlich zu entsorgen. Das Material lässt sich in gängigen Systemen einsetzen.

 

 

Kompakte Antriebseinheit mit aktivem Planetengetriebe

Die hier vorgestellte Einheit ist enorm kompakt und bietet dennoch eine hohe Drehmomentdichte und Dynamik sowie ein effizientes Übertragungsverhalten. Das ist in der Anwendung insbesondere Vorteilhaft für Roboter oder Exoskelette/aktive Prothesen.
Flexible Regelstrategien ermöglichen ein variables und auf die jeweilige Anwendung anpassbares Antriebsverhalten.

 

 

Schnelle, automatisierbare Herstellung von Kurzfaser-Verbundmaterialien mit individueller Faserausrichtung

Das stereolithografische Verfahren nutzt eine bewegliche Bauplattform, die nach Aushärten durch Belichtung einer Laminatschicht beliebig rotieren kann.
Die folgende Schicht kann in einem veränderten Winkel zur zuvor gedruckten Schicht aufgetragen und die Verstärkungsfasern entsprechend anders ausgerichtet werden.
Dies ermöglicht die schnelle und automatisierte Herstellung eines komplexen faserverstärkten Funktionsbauteils mit gezielter Anpassung an spätere Lastfälle.
Das Verfahren ermöglicht Funktionsbauteile mit guten mechanischen Eigenschaften, insbesondere hoher Temperaturbeständigkeit und gleichzeitig einer hervorragenden Oberflächengüte.

 

 

Energieautarke, umweltfreundliche Saunaanlage durch hybrides Wärme- und Dampfspeichersystem

Dieses Energiekonzept für eine Sauna ermöglicht den vollständig autarken Betrieb einer Sauna sommers wie winters. Ein hybrides Speichersystem aus Druckwasser- bzw. Dampfbehälter dient als Zwischenspeicher solarer Energie - eine klimaneutrale, autarke und langlebige Sauna kann so ohne Ofen realisiert werden.

 

 

Faserverbund-Verankerungsstifte zur Verbindung von mehreren Bauteilen

Eine an der Universität Stuttgart entwickelte additive Verbindungstechnik ermöglicht es, Einzelkomponenten mittels faserverstärkter Stifte formschlüssig miteinander zu verbinden, ohne dass dabei Nachbearbeitungsschritte im Herstellungsprozess oder Fremdstoffe im Bauteil erforderlich sind. Dadurch eröffnet die Technologie sowohl in der Verbindung von Einzelkomponenten als auch in der interlaminaren Bauteilverstärkung neue Möglichkeiten.

 

 

Slip-Sensor zur einfachen und sicheren Erkennung des Durchrutschens beim Greifen

Greifer werden eingesetzt, um Objekte greifen und kontrolliert bewegen zu können. Beispiele sind hier Roboter in der Automatisierungstechnik oder auch Handprothesen in der Medizintechnik.
Wissenschaftler der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft haben nun ein Sensorsystem entwickelt, das bei kleinem Aufbau eine sichere Erkennung des Durchrutschens beim Greifen bietet.

 

 

Individual Workload and Strategy Assessment – IWSA: Blickbasierte Zustandserkennung für HMI-Schnittstellen

Dieses Auswertesystem für Mensch-Maschine-Interaktionen auf Grundlage blickbasierter Parameter, wird erstmals den inter- und intraindividuellen Eigenschaften des Nutzers gerecht. Insbesondere im Bereich anspruchsvoller bzw. hoch-qualifizierter Aufgaben kann mithilfe dieses Systems ein Arbeitsplatz individuell und effizient eingerichtet und auch kontinuierlich verbessert werden.

 

 

Hochleistungsextruder: Wellenschnecke und durchgängig genuteter Zylinder

Der erfindungsgemäße Hochleistungsextruder ermöglicht es, sowohl bei reiner Rotation der Schnecke im Zylinder (Extrusion) als auch bei zusätzlicher axialer Bewegung der Schnecke (Spritzgießen) hohe Aufschmelzleistungen und Durchsätze bei guter Homogenität zu erzielen.

 

 

Automatische Abdeckvorrichtung für Ladungsträger und Kleinladungsträger (KLT)

An der Universität Stuttgart wurde eine neuartige Abdeckvorrichtung für Ladungsträger und Kleinladungsträger (KLT) entwickelt, die durch Verwendung von Luftsäcken automatisch geöffnet und geschlossen werden kann. Die pneumatische Abdeckung gewährleistet eine universelle Ladungssicherung und kann auch mit existierenden Ladungsträgern eingesetzt werden.

 

 

Automatisierte Herstellung von hybriden Preforms mittels ‚Ultrasonic Fiber Placement‘ (UFP)

Die hier vorgestellte Erfindung bietet vor allem Industriezweigen wie Luftfahrt- und Automobilindustrie, die ein natürliches Interesse an Leichtbauweise haben, einen Wettbewerbsvorteil, da das neue Verfahren eine automatisierte Herstellung von lastpfadgerechten Faserverbund- und Hybridbauteilen sowie textilen Faser-Matrix-Halbzeugen (‚Preforms‘) ermöglicht.
Es können sowohl biegesteife Preforms als auch fertige Bauteile mit komplexen Geometrien produziert werden.

 

 

Funktionsintegriertes Thermoformen - komplexe Kunststoffbauteile kostengünstig herstellen

Ein an der Universität Stuttgart entwickelte Verfahren kombiniert das Fügen von Funktionselementen mit dem Thermoformen und ermöglicht dadurch die wirtschaftliche Herstellung geometrisch komplexer Formen. Durch die Kombination von Form- und Fügeprozess können Funktionselemente bei hoher Taktung zuverlässig und kostengünstig in Serienproduktion an Bauteile gefügt werden.

 

 

Optimale Füllstofforientierung in spritzgegossenen Verbunden durch gezielte Werkzeugbewegung

Dieses Verfahren  erlaubt es, auch anisometrische Füllstoffe gezielt in gewünschter Raumrichtung zu orientieren und ermöglicht auch in dünnen Bauteilen ein hohes Kern-/Randschicht-Verhältnis.
Diese Möglichkeit erweitert das Anwendungsspektrum für anisometrische Füllstoffe enorm, da deren Eigenschaften nun deutlich effizienter genutzt werden können.

 

 

COMPASS – Compact Multi-Pass Amplifier System: Leistungsstarker UKP-Laser-Verstärker (kW-Bereich)

Dieses Multipass-Verstärker-Konzept bietet eine bislang unerreichte Ausgangsleistung im kW-Bereich bei kompakter Bauform und diversen Skalierungs- sowie Modifikationsmöglichkeiten.

 

 

Robuste One-shot Kurzkohärenz-Interferometrie (ROSI)

Die an der Universität Stuttgart entwickelte „robuste One-Shot-Interferometrie“ (ROSI) konnte in mehreren Akspekten optimiert werden und bietet nun eine miniaturisierte, robuste und langzeitstabile sowie hochgenaue Punkt- u. Linienprofilmessung bei sehr hohen Mess- und Auswertegeschwindigkeiten. Das System eignet sich insbesondere für anspruchsvolle Anwendungen wie die Inline-Inspektion in der industriellen Fertigung.

 

 

Optimierte Simulation der Schweißnahtfestigkeit mittels Regressionsgerade und Umwandlungsstarttemperatur

Das Verfahren nebst Messanordnung lässt eine zuverlässige zerstörungsfreie Abschätzung der Zugfestigkeit eines Schweißgutes zu. Es ist für unterschiedliche Werkstoffgruppen geeignet und kann in bestehende Schmelzschweißsysteme integriert werden. Das Verfahren optimiert die Vorhersage der Schweißgutqualität erheblich, sodass eine zerstörende Prüfung überflüssig wird.

 

 

Produktion großflächiger Bauteile mit Funktionselementen durch additiv ergänztes Thermoformen

Das Verfahren Kombiniert die Fertigungstechniken Thermoformen und 3D-Druck zu einer wirtschaftlichen Fertigungsvariante zur Herstellung großflächiger funktionsintegrierter Bauteile. Die Anordnung der Prozessschritte ist beliebig und so eröffnen sich neue Spielräume ohne die bisher geltenden Restriktionen. So entstehen auch in Kleinserien oder von der Rolle hochwertige Flächenelemente.

 

 

Kalt-Fließpressverfahren zur Herstellung eines Metall-Kunststoff-(Hybrid-)Bauteils in einem Schritt

Das Verfahren nutzt die durch die Verformung der Metallkomponenten auftretende Scherenergie zur simultanen Erwärmung der Kunststoffphase. So entsteht in nur einem Verfahrensschritt ein Hochleistungs-Hybridbauteil, das bzgl. Stabilität, Taktzeit und Energieeffizienz seinesgleichen sucht.

 

 

Erhöhte Bindenahtfestigkeit bei Spritzgussbauteilen durch innovative Werkzeugmodifikation

Durch die Integration zusätzlicher Stempel im Werkzeug wird die Strömung der Schmelze an kritischen Stellen gezielt beeinflusst, wodurch eine ungünstige Orientierungen von Füllstoffen effektiv abgeschwächt und eine Bindenaht somit praktisch vermieden werden kann.

 

 

Innovative, passive Grenzschichtabsaugung zur effektiven Reduzierung des Reibungswiderstandes

Eine Grenzschichtabsaugung wird nun passiv und somit überaus schlank und einfach integrierbar. Durch eine im Profil vorspringende Stufe wird ein lokaler Überdruck erzeugt, der direkt nach innen abfließt. So steht der Integration dieser vielversprechenden Technologie nichts mehr im Wege.

 

 

Innovative Vorbehandlung optimiert Standzeit von CVD-diamantbeschichteten Hartmetallwerkzeugen

In einem von der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH geförderten Projekt konnte am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM ein verbessertes Vorbehandlungsverfahren für diamantbeschichtete Hartmetallwerkzeuge entwickelt werden. Eine Diffusionsbarriere für Cobalt sorgt für eine verbesserte Adhäsion der Diamantschicht. Das Verfahren lässt sich auf unterschiedliche Hartmetalle anwenden und ermöglicht bisher unerreichte Standzeiten der Werkzeuge in Verbindung mit einer hohen Bruchfestigkeit.

 

 

„Foveated Imaging“ aus dem 3D-Drucker: Mikro-Optik mit Weitwinkel- und Teleobjektiv in Einem

Foveated imaging für herkömmliche Bildsensoren mit konstantem Pixelabstand, kosteneffizient auf kleinstem Bauraum hergestellt. Diese Optiken lassen sich in ihrer Funktionalität mit einem Adlerauge vergleichen: trotz hochauflösender Fokussierung bietet sich dem Betrachter ein weites peripheres Sichtfeld. Diese Technik könnte die Welt der miniaturisierten Digital-Kameras, z. B. für die Bildgebung in der Medizintechnik oder im Bereich des autonomen Fahrens und Fliegens und der Mikrorobotik revolutionieren.

 

 

Optimierte Filter zur Erkennung von Bildmerkmalen z.B. bei der Oberflächeninspektion

Mit diesen maßgeschneiderten Filterbänken können Fehler-Klassifikationen mit deutlich höherer Trennschärfe und besseren Detektionsraten erzielt werden. Das Verfahren ist als Software einfach in bestehende Systeme zu integrieren.

 

 

Bioinspirierte Leichtbau-Aktuatorik „FLEXAFOLD“ – Verbundwerkstoffe mit integrierten Gelenkzonen

Diese bioinspirierte Leichtbau-Technologie ermöglicht erstmals die integrierte Aktuatorik in Flächenelementen aus Verbundwerkstoffen und damit ganz neue konstruktive Möglichkeiten nicht nur für die Architektur.

Video zur Technologie: https://vimeo.com/295534361

 

 

Kraftmessung in Autoklaven: Zuverlässiges, robustes System für den DMS-Einsatz ohne Medienkontakt

Erstmals ist ein zuverlässiges und robustes System für die Kraftmessung während der Werkstoffprüfung im Autoklaven verfügbar.
Dabei kommen DMS zum Einsatz, die sich zwar außerhalb des Medienraums, trotzdem aber im direkten Kraftfluss und nahe der Probe befinden.

 

 

Intelligente Flechtzelle: Automatisierte Programmierung von Flechtanlagen

Mittels des hier vorgestellten Verfahrens wird aus einer herkömmlichen eine intelligente Flechtmaschine 4.0. Mit einer Wissensdatenbank im Hintergrund werden zu einem gewünschten Fasermuster automatisch fertige Programmcodes, Maschinenabläufe und Arbeitsschritte definiert sowie eine Machbarkeitsanalyse durchgeführt. Preform-Tests und händische Roboterprogrammierung gehören damit der Vergangenheit an.

 

 

Elektro-Element-Fügen: Leichtbaugerechtes & formschlüssiges Fügen von Hybrid-Bauteilen

Das an der Universität Stuttgart entwickelte EEF-Verfahren (Elektro-Element-Fügen) ermöglicht das leichtbau-gerechte Fügen von metallischem Blech und faserverstärktem Kunststoffbauteil durch das Hinzufügen eines metallischen Verbindungselements. Dieses Fügeverfahren macht erstmals die schnelle, kostengünstige und prozesssichere Verbindung von Hybrid-Bauteilen aus Metall- und FVK-Bauteilen möglich.

 

 

Schwenkbarer Sensor zur Spurführung und Feinpositionierung bei fahrerlosen Transportfahrzeugen

Der vom Institut für Fördertechnik und Logistik an der Universität Stuttgart entwickelte schwenkbare Sensor macht den standardmäßig zur Navigation eingesetzten  Sensor für weitere Aufgaben wie die Feinpositionierung unter Ablagesystemen nutzbar. Durch die Nachrüstung weniger kostengünstiger Komponenten kann auf zusätzliche Sensorik verzichtet werden; ein FTF kann mit mehreren dieser multifunktionalen Sensoren ausgestattet werden, um komplexere Aufgaben mit parallel ablaufenden Prozessen mit minimalem Ressourceneinsatz zu übernehmen.

 

 

Sorptionssystem zur effizienten Gewinnung von Wasser aus Umgebungsluft oder Abluftstrom

Das an der Hochschule Karlsruhe entwickelte Verfahren macht mittels einer innovativen Kombination von Sorptions- und Konzentrationsprozessen unter interner Nutzung der thermischen Energie eine Kondensation oberhalb der Außentemperatur mit kostengünstigen Komponenten möglich. Es handelt sich um eine besonders leistungsfähige Wasserrückgewinnung oder Entfeuchtung aus Luftmassenströmen oder direkt aus der Atmosphäre und ist klima-unabhängig einsetzbar.

 

 

Optimierte Faserführung bei Kohlenstofffaser-Verbundmaterialien aus Geflechten

Am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart wurden die Funktionalitäten der Flechtmaschinen optimiert, so dass die Vorteile bisher bekannter Technologien zusammenspielen können.
Das neue Flechtmaschinen-Funktionsprinzip nutzt zwar bekannte Komponenten, ordnet und verbindet sie aber auf eine neue Art und Weise und macht so den Flechtprozess insgesamt deutlich flexibler. Es ermöglicht durch eine neue Lagerung und unabhängige Bewegungsspielräume der Klöppel nicht nur die Aufnahme größerer Spulen, sondern insbesondere lässt sich die textile Abbindung des Geflechts beliebig verändern.
Zusätzlich ist nun eine Entkopplung von Flechtring und Maschine möglich, was eine exzentrische Kernführung und so eine kontrollierte Faserablage, auch bei gekrümmten Bauteilen ermöglicht.

 

 

Selektives Laser-Schmelz-Verfahren mit lokal substituierten Werkstoffen

Ein an der Universität Stuttgart entwickeltes, selektives Laser-Schmelz-Verfahren erlaubt die selektive Einbringung von Werkstoffen in einen Basiswerkstoff, ohne dass das Pulverbett mit dem teureren Material gefüllt werden muss. So können Bauteile aus unterschiedlichen metallischen Werkstoffen aufgebaut werden, die in bestimmten Bereichen mit optimierten Funktionalitäten versehen sind. Auch Bauteile mit einer besonders hohen Oberflächengüte und graduellen Werkstoffübergängen sind günstig herstellbar, da das Bettmaterial unabhängig vom Konstruktionswerkstoff gewählt werden kann.

 

 

Selbstfahrender flexibler Großladungsträger für Fahrzeugkomponenten in der Automobilfertigung

An der Universität Stuttgart entstand ein flexibler, selbstfahrender Großladungsträger mit integrierter Ein- und Ausschleusetechnik, der den Ansprüchen der modernen und flexiblen Automobilproduktion gewachsen ist. Das flexible, modular aufgebaute Regalsystem kann sowohl als platzsparendes Zwischenlager dienen, als auch für den Wechseln von unterschiedlich großen Baugruppen (bis hin zum fertigen Automobil) in andere Produktionsbereiche eingesetzt werden.

 

 

Formvariabler Drehverschluss für die ergonomische und kraftsparende Handhabung

Der Verschluss für Flaschen oder andere Behälter enthält eine flexible Vorrichtung, um das Öffnen zu erleichtern. Dazu wird der flexible Teil des Verschlusses, dessen Flexibilität über kreuzförmige Kunststoffstege erreicht wird, beim Öffnen nach Innen gedrückt. Damit wird ein besserer Halt für die greifenden Finger erreicht. Zum vollständigen Aufdrehen werden anschließend die flexiblen Teile des Verschlusses losgelassen, so dass ein bequemes Aufdrehen möglich wird. Entwickelt wurde der Verschluss für den Gebrauch durch Personen, die wenig Kraft mit der Hand aufbringen können oder für Verschlüsse, die sehr fest sitzen müssen, aber auch mit der Hand geöffnet werden sollen.

 

 

Montage-FTF mit Abfahrfunktion

Die Erfindung beschreibt ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) für die Montage von Automobilen oder Nutzfahrzeugen. Kern der Erfindung ist eine mobile, nach allen Seiten dreh- und schwenkbare Montageplattform mit Hubeinrichtung, auf welcher ein Fahrzeug komplett erstellt wird und schließlich auf den eigenen Rädern mittels einer Rampe abfahren kann. Das neuartige FTF ermöglicht es, die Montage flexibel zu gestalten und z.B. einzelne halbfertige Fahrzeuge aus der Produktion zu nehmen und zwischenzulagern. Zudem würde eine ortsfeste Entladestationen entbehrlich.

 

 

Ausgleich von Verdrehung und Drehmoment beim Aufspulen von Draht- und Faserseilen

In der Förder- und Hebetechnik wirkt sich die Verdrehung von Draht- und Faserseilen beim Aufspulen negativ auf die Lebensdauer des Seiles aus.
Deshalb wurde am Institut für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart nun ein System entwickelt, das die Verdrehungen und die resultierenden Drehmomente im Seil schon während des Aufrollvorgangs detektiert und gezielt ausgleichen kann.

 

 

Automatisierte Befüllung von Regalen im Einzelhandel

Automatisierte Regalsysteme und Regalbediengeräte sind in der Lagertechnik weit verbreitet. Dagegen gab es im Einzelhandel bislang keine Lösungen zum automatischen Befüllen von Regalen.
Am Institut für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart wurde nun ein Regalbediengerät entwickelt, das die automatische Befüllung und Umsortierung von Regalen im Einzelhandel ermöglicht. Die Regalbestückung kann dabei außerhalb der Öffnungszeiten stattfinden, ohne den Kundenverkehr zu beeinträchtigen.

 

 

Axial verstellbare Vergussverankerung für hochfeste Zugglieder

Die neuartige Vergussverankerung für hochfeste Zugglieder ermöglicht es - abhängig von Belastungsparametern - dynamisch die gewünschte Zugspannung des Zuggliedes einzustellen.
Durch die neue Technologie wird nicht nur die homogene Spannungsverteilung am Vergussteil sichergestellt, sondern es wird auch möglich, die Zugspannung auf Basis von Sensordaten an veränderte Bedingungen anzupassen.

 

 

Erhöhung des Wirkungsgrades von Turbomaschinen durch Regelung des Spaltstromes

Zur Reduzierung der Auslassverluste von Turbinen werden Diffusoren eingesetzt. Durch Verzögerung der Strömung wandeln diese die kinetische Energie am Austritt der letzten Turbinenstufe in Druck um (Druckrückgewinn). Diffusoren von Gas- und Dampfturbinen in Kraftwerken werden herkömmlich sehr konservativ ausgelegt, um einen möglichst breiten Lastbereich sicher und effektiv abdecken zu können, wobei vor allem das Auftreten von Strömungsablösungen vermieden werden soll.
Wissenschaftler der Universität Stuttgart haben jetzt eine Vorrichtung entwickelt, mit der unter Ausnutzung des Spaltstromes die Diffusorströmung über große Lastbereiche stabilisiert und somit die Diffusorlänge bei gleichem Wirkungsgrad verringert werden kann. Neben der Verbesserung der Diffusor-Performance kann mithilfe der Vorrichtung ggf. auch das Auftreten von selbsterregten Schwingungen der Turbinenschaufeln verhindert werden.

 

 

Extruder-basierte Materialzuführung bei Rührreibschweißwerkzeugen mit stehender Schulter

Rührreibschweißwerkzeuge mit stehender Schulter erzeugen Schweißnähte mit sehr hochwertiger Oberfläche, die ohne weitere Vorarbeiten lackiert werden können. Allerdings wird durch die plane Auflage der stehenden Schulter die Spaltüberbrückbarkeit deutlich reduziert. Die vorliegende Erfindung macht es durch die Zuführung von zusätzlichem Werkstoff während des Rührreibschweißprozesses möglich, auch Bauteile mit toleranzbedingt großen Fügespalten wie z. B. bei Autokarosserien und Eisenbahnwaggons hochfest zu fügen.

 

 

Hohe Festigkeit rührreibgeschweißter Stumpfstöße artfremder Materialien unterschiedlicher Stärke

Wissenschaftler der Universität Stuttgart haben ein Verfahren und ein Schweißwerkzeug entwickelt, mit dem rührreibgeschweißte Stumpfstoßverbindungen bei Blechen unterschiedlichen Materials und unterschiedlicher Stärke mit deutlich gesteigerten Festigkeitskennwerten realisiert werden können. Durch die Optimierung des Verbindungsquerschnitts im Fügebereich können höhere Kräfte und Biegemomente übertragen werden. Somit konnten bei einer Stahl-Aluminium-Verbindung Verbindungsfestigkeiten von bis zu 99,4 % des Stahlbleches erreicht werden.

 

 

Reduktion des Körperschallpegels bei Getrieben durch Wälzlager mit integrierter Dämpfungsschicht

Am Institut für Maschinenelemente der Universität Stuttgart wurde ein Lager mit integrierter Dämpfung konzipiert, dessen Aufbau die Bildung einer Schallbrücke zwischen Bauteil und Gehäuse verhindert. Durch die Integration einer dämpfenden Zwischenschicht im Lager sinkt der abgestrahlte Schallpegel signifikant - im Laborversuch wurde bereits eine Dämpfung von 1 bis 3 dB gemessen. Das Lager kann für die Übertragung von radialen und/oder axialen Kräften mit hoher Steifigkeit ausgelegt werden.

 

 

Innere MMS-Technologie auch für Kleinstwerkzeuge - ohne Tropfenbildung und Entmischung

Wissenschaftler der Hochschule Furtwangen entwickelten einen Einsatz für herkömmliche Spannfutter, der die Verwendung der Mindermengenschmierung (MMS) auch für Kleinstwerkzeuge ermöglicht. Der MMS-Einsatz fungiert als Adapter zwischen Spannfutter und Werkzeug und kann an eventuell vorhandene Aerosol-Auslassöffnungen im Spannfutter angepasst werden. Der Aufbau der innen liegende Kühlkanäle verhindert die Entmischung des Aerosols auch bei hohen Drehzahlen.

 

 

Einbringung struktureller Verklebungen im Preformingprozess bei Faserverbundbauteilen

Bei der Herstellung von Faserverbundbauteilen werden während des Preformingprozesses häufig Einlegeteile wie z. B. metallische Inserts, Flansche oder andere, meist metallische Komponenten in das Fasermaterial eingefügt (Hybridbauteile). 
Diese Einfügungen haften nur über etwaige mechanische Hinterschnitte und die Verbindung Harz/Metall, welche nicht besonders belastbar ist. An der Universität Stuttgart wurde nun ein Verfahren entwickelt, metallische Komponenten wie Inserts vor der Harzeinbringung lokal mit Strukturkleber zu versehen. Dabei entsteht eine verbesserte strukturelle, kraftübertragende Verbindung, insbesondere bei sich im Material unterscheidenden Fügepartnern. Die Technologie ermöglicht auch die adhäsive Fixierung von Einlegeteilen, die einen Hinterschnitt gegenüber der ausgehärteten Faserkomponente aufweisen. Somit sind nun strukturelle Verklebungen bei bisher nicht klebbaren Fügeproblematiken möglich. 

 

 

Kraftkonstantes Anpressen des Geflechtschlauches in der automatisierten Herstellung von Flechtbauteilen

Am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart wurde ein flexibler Anpresswalzenmechanismus für Flechtmaschinen entwickelt, der auch bei Bauteilen mit kleinen Krümmungswinkeln oder größeren Querschnittsänderungen die Geflechtablage in der automatisierten Herstellung signifikant verbessert.
Beim Umflechten eines Flechtkerns sorgt dabei die flexible Lagerung der Anpresswalzen dafür, dass sich die Anpresswalzen sowohl an eine Schrägstellung als auch eine Querschnittsänderung des Flechtkerns anpassen, und am Flechtring eine konstante, genau definierte Kraft auf das Geflecht ausgeübt wird.
Im automatisierten Prozess übernimmt die Robotersteuerung der Flechtmaschine die Ansteuerung der Anpresswalzen. Die Geflechtablage bei Bauteilen mit variablem Querschnitt und Krümmungen wird dadurch - ohne manuelles Nachführen - signifikant verbessert.

 

 

Abgastrakt für einen Verbrennungsmotor - Turboaufladung

Das neuartige MEDUSA-Prinzip für die Turboaufladung eines Verbrennungsmotors kommt ideal dem Trend zum Downsizing von Motoren entgegen. Durch die optimale Anströmung der Turbine, besonders auch bei niedriger Drehzahl, spricht der Motor schnell an, das maximale Drehmoment liegt bereits im unteren Drehzahlbereich an. Außerdem weist der erfindungsgemäße Abgastrakt eine hohe Robustheit auf, insbesondere auch bei hohen Verbrennungstemperaturen. Somit erscheint er prädestiniert für den Einsatz in kleinen Benzinmotoren: Der Wirkungsgrad ist höher als bei Wastegate-Turboladern, der Lader benötigt aber im Vergleich zu VTG-Ladern keine verstellbaren Leitschaufeln.

 

 

Thermoformen: Punktgenaue Erwärmung von thermoplastischen Halbzeugen

Nachdem das Kunststoffhalbzeug über die gesamte Fläche homogen erwärmt wurde, wird in einem zweiten Schritt durch eine angepasste Bestrahlungseinrichtung die Temperatur in bestimmten Teilbereichen erhöht. Damit können Bauteile mit hoher Oberflächengüte und zuverlässigen Wanddicken hergestellt werden.

 

 

Variable Fadenanzahl in Flechtmaschinen

Stuttgarter Erfinder haben ein neues Konzept für Radial- oder Standardflechtmaschinen entwickelt, das sich durch eine zusätzliche Fadenpositioniereinheit nahe am Flechtzentrum auszeichnet. Das Positioniermodul bildet eine sekundäre Flügelradebene, die sich synchron mit der gängigen ersten Flügelradebene bewegt und die Position jedes einzelnen Fadens nahe am Flechtzentrum klar definiert. Damit ist die Grundvoraussetzung für eine automatisierte Fadenmanipulation geschaffen, die erstmals das Umflechten von Bauteilen mit stark variierenden Umfängen bei konstantem Flechtwinkel und gleichmäßiger Geflechtqualität ermöglicht.

 

 

Effiziente Eisbrei-Herstellung ohne mechanischen Schaber

Eisbrei findet in der Industrie Verwendung als umweltfreundlicher Kälteträger in der Kühlung von Lebensmitteln und in der Klimatisierung von Gebäuden. Am Institut für Kälte-, Klima- und Umwelttechnik der Hochschule Karlsruhe wurden diverse neue Verfahren zur Produktion von Eisbrei entwickelt, die alle darauf abzielen, mechanische Bauteile im Eisbreireaktor weitgehend entbehrlich zu machen. Damit geht in der Regel eine energieeffizientere Produktion einher. In den letzten Jahren wurden dazu mehrere Patente angemeldet.

 

 

Neuartige Doppelmutter für Kugelrollspindel verlängert die Lebensdauer

Die Erfindung stellt eine einfache Lösung für Kugelrollspindeln vor, um trotz einer minimalen Vorspannkraft eine hohe Steifigkeit und somit eine hohe Genauigkeit und eine lange Lebensdauer zu sichern.