Technologieangebote Bautechnik



Duktiler Erdbebendübel – kompakt, effizient & stabil

Dieser als Schwerlastdübel konzipierte Spreizanker ist speziell auf die dynamischen Belastungen bei Erdbeben getrimmt. Die Kräftebelastung an Befestigungen wird verringert, so dass die montierten Bauteile weniger belastet werden (Leitungen, herunterstürzende Teile, etc.). Dieser Erdbebendübel zeichnet sich durch seine verbesserte Performance aus. Das Besondere ist seine neuartige Konstruktionsweise. Er besteht aus verschiedenen Materialien, die in unterschiedlichen Bereichen des Dübels eine unterschiedliche Duktilität aufweisen. Dadurch kann er in optimaler Weise die bei einem Erdbeben auftretenden Kräfte sowohl in Längs- als auch in Querrichtung aufnehmen.
Der Dübel ist entsprechend gängiger Normen konzipiert und leicht aus handelsüblichen Materialien herstellbar. Aktuelle Ereignisse in der Welt demonstrieren eindrucksvoll, dass das Thema "Erdbeben" weiterhin und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Ein hoher Bedarf an Erdbebendübeln zusammen mit entsprechend hohen Stückzahlen (jeweils ca. 1 Mio. Dübel bei größeren Gebäuden) lassen hohe Umsätze erwarten.

 

 

BIOFLEXI HDF – Hochdichte Faserplatte aus landwirtschaftlichen Restfasern zur Freiform-Gestaltung

Wissenschaftler der Universität Stuttgart entwickelten eine flexible, hochdichte Faserplatte mit rutschhemmenden und schlagabsorbierenden Eigenschaften, die zu 80 % bis 90 % aus jährlich nachwachsenden landwirtschaftlichen Reststoffen besteht.
Da bei der Herstellung auf formaldehyd- und isocyanathaltige Zusätze verzichtet werden kann, ist sie prädestiniert für den Einsatz im Innenbereich. Nicht nur werden die Gesundheitsrisiken während des gesamten Produktlebenszyklus minimiert, das Material ist auch recycelbar und kompostierbar. Das Material lässt sich mittels herkömmlicher Laminierungsprozesse beschichten und eignet sich durch die hohe Flexibilität insbesondere auch für die Freiform-Gestaltung (Innenarchitektur, Interieur-Design Automotive).

 

 

Faserverbund-Verankerungsstifte zur Verbindung von mehreren Bauteilen

Eine an der Universität Stuttgart entwickelte additive Verbindungstechnik ermöglicht es, Einzelkomponenten mittels faserverstärkter Stifte formschlüssig miteinander zu verbinden, ohne dass dabei Nachbearbeitungsschritte im Herstellungsprozess oder Fremdstoffe im Bauteil erforderlich sind. Dadurch eröffnet die Technologie sowohl in der Verbindung von Einzelkomponenten als auch in der interlaminaren Bauteilverstärkung neue Möglichkeiten.

 

 

Minimalinvasiver vor-Ort-Schnelltest für reaktive Dämmschichtbildner im baulichen Brandschutz

Die wiederkehrende Brandschutzprüfung für Dämmschichtbildner bzw. intumeszierende Systeme kann mittels dieser kompakten Prüfkammer direkt vor Ort minimalinvasiv geschehen; erstmals wird so die unkomplizierte und zuverlässige Prüfung im Bestand möglich – kostspielige und möglicherweise verfrühte präventive Sanierungen vermieden werden und baurechtlich erforderliche Prüfungen einfacher durchführbar.

 

 

Verfahren zur effektiven Abdichtung von textilen Fluidbags

Diese effiziente Dichtungsmethode für mehrlagige, gewebte, dreidimensionale Fluid-Behälter ermöglicht einen vielfältigen Einsatz in unterschiedlichsten Branchen.
Das Dichtungsverfahren lässt sich darüber hinaus in bestehende Verarbeitungsprozesse integrieren und eignet sich für Gase sowie Flüssigkeiten.

 

 

Bioinspirierte Leichtbau-Aktuatorik „FLEXAFOLD“ – Verbundwerkstoffe mit integrierten Gelenkzonen

Diese bioinspirierte Leichtbau-Technologie ermöglicht erstmals die integrierte Aktuatorik in Flächenelementen aus Verbundwerkstoffen und damit ganz neue konstruktive Möglichkeiten nicht nur für die Architektur.

Video zur Technologie: https://vimeo.com/295534361

 

 

Seilendverbindung für hochfeste Faserseile: leicht, langlebig und belastbar

Die neu entwickelte Seilendverbindung für hochfeste Faserseile, die langlebig und belastbar ist, bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sensorgestütztes Monitoring einfach zu integrieren. Durch die neue Technik entsteht ein hülsenlos montiertes Teil aus einem gießfähigen, ausgehärtetem Werkstoff, das alleine durch Umgießen oder Anformen mit den Filamenten des Seiles formschlüssig verbunden ist und dessen Geometrie auf anwendungsspezifische Anforderungen angepasst werden kann.

 

 

Axial verstellbare Vergussverankerung für hochfeste Zugglieder

Die neuartige Vergussverankerung für hochfeste Zugglieder ermöglicht es - abhängig von Belastungsparametern - dynamisch die gewünschte Zugspannung des Zuggliedes einzustellen.
Durch die neue Technologie wird nicht nur die homogene Spannungsverteilung am Vergussteil sichergestellt, sondern es wird auch möglich, die Zugspannung auf Basis von Sensordaten an veränderte Bedingungen anzupassen.

 

 

Sichere, quantitative Qualitätskontrolle der Hydrophobierungsmaßnahmen im Bautenschutz

Die Tiefenhydrophobierung mittels spezieller Silanverbindungen „konserviert“ zementgebundene Werkstoffe wie Beton oder Stahlbeton und gilt als technisch sehr leistungsfähiger Oberflächenschutz. Unbefriedigend ist, dass der Erfolg einer solchen Maßnahme bisher nicht sicher dokumentiert werden konnte und/oder nur mit hohem finanziellem, zeitlichem und technischem Aufwand darstellbar ist. Die aktuelle Technologie der Hochschule Karlsruhe bietet nun erstmals die Möglichkeit, den Erfolg der Hydrophobierung qualitativ und quantitativ direkt vor Ort zu beurteilen. Die Qualitätskontrolle ist schnell, zuverlässig, zerstörungsarm und kann problemlos in den üblichen Bauablauf integriert werden. Verwendet wird dabei ein spezieller Marker, der mit der Hydrophobierungsmaßnahme eingebracht wird und sich im Bauwerk in den Polysiloxanfilm einbindet. Die Eindringtiefe des Markers steht dabei in fester Korrelation zur Eindringtiefe des Hydrophobierungsmittels, ohne dieses zu beeinflussen.