Feedback erwünscht: TLB-Workshop mit interessanten Ergebnissen

 

Vertreterinnen und Vertreter fast aller Technologietransferstellen bei TLB-Workshop in Stuttgart vertreten. In Arbeitsgruppen wurden Ziele erarbeitet und Schwachstellen benannt.

Waren engagiert bei der Sache: Vertreterinnen und Vertreter der Technologietransferstellen beim TLB-Workshop in Stuttgart.

Waren engagiert bei der Sache: Vertreterinnen und Vertreter der Technologietransferstellen beim TLB-Workshop in Stuttgart.

Über 20 Jahre Erfahrung im Technologietransfer und IP-Management verfügt die Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH mittlerweile. So lange gestaltet die TLB den Technologietransfer zwischen den baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen einerseits und der Industrie andererseits.

Mit einem Workshop wollte das Team der TLB GmbH herausfinden, wie sie noch besser auf ihre Kunden eingehen kann. Das Technologie-Lizenz-Büro arbeitet mit 26 Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg, der BW Stiftung und mit der RWTH Aachen zusammen. Vertreterinnen und Vertreter fast aller Technologietransferstellen, mit denen TLB zusammenarbeitet,  kamen nach Stuttgart, um in Arbeitsgruppen Schwachstellen zu benennen und neue Ziele zu erarbeiten.

So wurden die bisherigen Dienstleistungen diskutiert und Verbesserungsmöglichkeiten erarbeitet. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops war insbesondere wichtig, dass künftig mehr Transparenz hinsichtlich der Entscheidungen und Vorgehensweisen geschaffen werde. Und bei allen Aktivitäten sollte der Verwertungserfolg im Vordergrund stehen. Im zweiten Teil kamen zusätzliche Maßnahmen  und Optimierungsstrategien zur Sprache, auch und vor allem in Bezug auf die Verwertung. Kontrovers wurde aber auch das Thema „Einführung der Digitale Akte“ diskutiert. Die Teilnehmer des Workshops sahen hier nicht unbedingt einen Mehrwert, allerdings könne man sich den allgemeinen Trend auch nicht entziehen.

TLB-Geschäftsführer Dr.-Ing. Hubert Siller  war vor allem das Feedback der Kunden wichtig. Zudem wurde durch die Ergebnisse des Workshops deutlich, dass sich die TLB GmbH in der Verwertung noch breiter aufstellen muss. „Dazu sind neue Wege oder eine neue Herangehensweise in der Verwertung notwendig“, so Siller über die zukünftigen Aufgaben. Dass das Business Development und auch die Verwertung stärker in den Fokus rücken sollen, deckt sich mit seinen Plänen für die Zukunft.

Der offene und konstruktive Diskurs wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut aufgenommen. Eine Fortsetzung ist in regelmäßigen Abständen bei gegebenem Anlass geplant.