Chancen und Perspektiven im Technologietransfer

 

Alexander Salomon (MdL) zu Besuch bei der TLB GmbH

Diskutierten über Chancen und Perspektiven im Technologietransfer: Professor Winfried Lieber, Rektor der Hochschule Offenburg, der Landtagsabgeordnete der Fraktion Grüne, Alexander Salomon sowie der  TLB-Geschäftsführer  Dr.-Ing. Hubert Siller (von links).

Diskutierten über Chancen und Perspektiven im Technologietransfer: Professor Winfried Lieber, Rektor der Hochschule Offenburg, der Landtagsabgeordnete der Fraktion Grüne, Alexander Salomon sowie der TLB-Geschäftsführer Dr.-Ing. Hubert Siller (von links).

Neue Wege in der Patentverwertung, Strategien im Technologietransfer sowie die Richtlinien und zukünftigen Vorstellungen im Bereich Hochschulpatente aus Sicht der Landesregierung waren Themen eines Treffens in den Räumen der Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH, zu dem die Geschäftsführung der TLB GmbH den Landtagsabgeordneten Alexander Salomon eingeladen hatte.

Alexander Salomon ist seit 2016 Vorsitzender des Arbeitskreises für Wissenschaft, Forschung und Kunst der Fraktion GRÜNE und Sprecher für Wissenschaft, Hochschulpolitik, Medien und Netzpolitik. Der Landtagsabgeordnete diskutierte mit Professor Winfried Lieber, Rektor der Hochschule Offenburg, und TLB-Geschäftsführer Dr.-Ing. Hubert Siller über Technologietransfer und Patentverwertung in Baden-Württemberg und betonte, wie wichtig diese Themen für die regionale Wirtschaft seien.

Der Karlsruher Abgeordnete informierte sich in den Räumen der Technologie-Lizenz-Büro (TLB) GmbH über den Status quo und über die Herausforderungen der Zukunft. Er sagte zu, die Möglichkeiten zu prüfen, wie das Land mehr Impact im Bereich Patentverwertung erreichen könnte.

Der Offenburger Professor Winfried Lieber, der bei der TLB GmbH im Aufsichtsrat engagiert, erläuterte in dem Gespräch, wie immens wichtig es für den Wirtschafts- und Hochschulstandort Baden-Württemberg sei, dass Forschungsergebnisse gesichert würden. "Da führt an einem Patent kein Weg vorbei", so Lieber. Die Mittel, gerade auch die der Hochschulen, seien in diesem Bereich sehr begrenzt. Dadurch bestehe die Gefahr, dass Erfindungen nicht oder mit zu wenig Nachdruck geschützt werden können.

Der TLB-Geschäftsführer Hubert Siller zeigte in dem Gespräch praxisnahe Lösungsvorschläge für eine nachhaltig erfolgreiche Patentverwertung auf und führte einige erfolgreiche Beispiele an.

Nach Ansicht des TLB-Geschäftsführers und des Aufsichtsrates führt beim Schutz von Know-how kein Weg am Patent vorbei: "Das ist die einzige Möglichkeit, Erfindungen und Entwicklungen aus dem Hochschulbereich zu schützen", so Siller. Diskutiert wurden unter anderem die Problematik, dass die Mittel der Universitäten und Hochschulen bei Patentverletzungen sehr eingeschränkt seien.

Ebenso wurde das Thema "Innovation gap" diskutiert und inwieweit die Landesregierung helfen könnte, diese Lücke zwischen Forschungsergebnis und Marktreife zu schließen. "Die Technik, die jetzt entwickelt wird, gestaltet unsere Zukunft", fasste der TLB-Geschäftsführer der Relevanz des Themas zusammen.