Über uns



In Baden-Württemberg wurde schon früh erkannt, dass hinsichtlich Schutz und Verwertung von Erfindungen an den Hochschulen Handlungsbedarf besteht. 1987 wurde an der Universität Karlsruhe unter Förderung des Wissenschaftsministeriums des Landes (MWK) ein Pilotprojekt implementiert, dessen Aufgabe es zunächst war zu evaluieren, ob und inwieweit das professionelle Management von Hochschulerfindungen unter den speziellen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland machbar und sinnvoll ist.

Dieses Pilotprojekt an der Universität Karlsruhe hat sich erfolgreich entwickelt und erhielt nach einer Evaluierung durch das MWK, die 1994 durchgeführt wurde, Anfang 1995 den Auftrag, alle Hochschulen in Baden-Württemberg in Erfindungsangelegenheiten zu betreuen. Zu diesem Zeitpunkt entstand aus dem früheren Pilotprojekt das Technologie-Lizenz-Büro der Baden-Württembergischen Hochschulen (TLB).

Im August 1998 wurde das TLB dann in die Rechtsform einer GmbH überführt. Gesellschafter sind alle neun Universitäten des Landes, die Hochschulen Konstanz und Offenburg, quasi stellvertretend für die anderen Hochschulen, die Baden-Württemberg Stiftung gGmbH sowie die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH.

Die TLB GmbH stellt eine Serviceeinrichtung dar, die allen Universitäten und Hochschulen sowie den Kliniken in Baden-Württemberg offensteht. Ziel ist letztlich, die Resultate der Wissenschaft einer wirtschaftlichen Verwertung zuzuführen.

Der Erfinderbetreuung liegt eine vertikale Struktur zugrunde, das heißt, jeder Innovationsmanager der TLB betreut sämtliche Schritte des komplexen Verwertungsgeschäfts von der Akquisition bis zur Verwertung der Erfindungen. Derzeit insgesamt 9 Innovationsmanager aus unterschiedlichen Fachbereichen haben somit die Aufgabe, Erfindungen zu akquirieren, Erfinder zu beraten, Erfindungen zu bewerten, Patentanmeldeverfahren zu initiieren und zu begleiten und schließlich auch die Verwertung zu betreiben.

Organigramm