Technologieangebote Physikalische Technik



Optimierte Faserführung bei Kohlenstofffaser-Verbundmaterialien aus Geflechten

Am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart wurden die Funktionalitäten der Flechtmaschinen optimiert, so dass die Vorteile bisher bekannter Technologien zusammenspielen können.
Das neue Flechtmaschinen-Funktionsprinzip nutzt zwar bekannte Komponenten, ordnet und verbindet sie aber auf eine neue Art und Weise und macht so den Flechtprozess insgesamt deutlich flexibler. Es ermöglicht durch eine neue Lagerung und unabhängige Bewegungsspielräume der Klöppel nicht nur die Aufnahme größerer Spulen, sondern insbesondere lässt sich die textile Abbindung des Geflechts beliebig verändern.
Zusätzlich ist nun eine Entkopplung von Flechtring und Maschine möglich, was eine exzentrische Kernführung und so eine kontrollierte Faserablage, auch bei gekrümmten Bauteilen ermöglicht.

 

 

Sensor-Array zur Optimierung der Verbrennung in Kleinfeuerungsanlagen

Mit einer präzisen Analyse der Verbrennung in Stückholz-Heizkesseln und Kaminöfen lässt sich eine sehr viel saubere Verbrennung erreichen als mit einer herkömmlichen Steuerung mit Sauerstoff als alleinigem Stellglied. Das erfindungsgemäße Sensorarray erfasst Kohlenmonoxid und unverbrannte Kohlenwasserstoffe getrennt. Mit diesen Daten kann der Verbrennungsstatus genau erfasst werden, was insbesondere in der Zünd- und Abbrandphase hilfreich ist, um möglichst schadstoffarme Abgasemissionen zu erreichen.

 

 

Refraktive Linsen aus gerollten und strukturierten Folien für röntgenoptische Systeme

Die erfindungsgemäße Röntgenlinse erlaubt die Fokussierung von Röntgenstrahlen in einem Punktfokus von wenigen 10 µm Durchmesser und zeichnet sich außerdem durch hohe Transmissivität und geringe Absorptionsverluste aus. Sie ist vor allem interessant für Röntgenanalyseverfahren, für die eine hohe Strahlungsintensität benötigt wird, da im Fokus zehnfach erhöhte Strahlungsintensitäten erreicht werden.
Die Linsen sind einfach und damit kostengünstig herstellbar.

 

 

VacuShut, der druckabhängig selbstöffnende/-schließende Vakuumbehälter als Shuttle für atmosphärenempfindliche Proben

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde eine wiederverwendbare Vorrichtung („Vakuumdose“) entwickelt, um atmosphärenempfindliche Materialproben ohne Luftkontakt in die Messkammer eines Analysegerätes einschleusen und untersuchen zu können. Eine aufwendige und teure Schleusen- oder Manipulationseinrichtung ist daher nicht erforderlich. Die „Vakuumdose“ ist kostengünstig, das Öffnen und Schließen ist beliebig wiederholbar.

 

 

Phasenanaloger Wegsensor

Das neue Sensorprinzip ermöglicht eine phasenanaloge und robuste Erfassung von Wegen in allen Bereichen der Industrieautomation, Kraftfahrzeugtechnik, Verkehrstechnik und Medizintechnik. Vorzugsweise können große Weglängen von einigen Zentimetern bis hinauf zu vielen Metern mit analoger Auflösung gemessen werden.