Technologieangebote
Neuartiges Verfahren für Antireflexschichten
An der Universität Konstanz wurde ein innovatives Verfahren zur Herstellung von Antireflexschichten entwickelt. Es kann eine Entspiegelung > 99.5 % durch Einzelschicht über den gesamten sichtbaren Spektralbereich erreicht werden, wobei sowohl Gläser als auch Kunststoffe bei Raumtemperatur beschichtet werden können.
Schmelzemulgieren ohne Emulgatoren/Schutzkolloide
Im Bereich Lebensmittelverfahrenstechnik der Universität Karlsruhe wurde ein Verfahrenskonzept/Dispergierdüse entwickelt, mittels derer Dispersionen von Feststoffpartikeln mit reproduzierbaren einheitlichen Eigenschaften ohne Anwendung von Emulgatoren oder Schutzkolloiden hergestellt werden können. Solche Dispersionen enthalten mikrone und submikrone gerundete und homogene Feststoffe und finden vorzugsweise in Farben, Lacken oder Pharmazeutika Verwendung.
Mikroreaktionstechnik – Pulsationsarme Verdampfung kleinster Flüssigkeitsmengen
Ein neues Verdampferkonzept ermöglicht die zuverlässige und vollständige Verdampfung kleinster Flüssigkeitsmengen: Der Verdampfer zeichnet sich durch eine besonders pulsationsarme Dampfdosierung mit schnellem Ansprechverhalten auf Lastwechsel aus was erstmals eine präzise und kontrollierte Verdampfung flüssig dosierter Ausgangsstoffe erlaubt und damit die Voraussetzung für eine reproduzierbare Reaktionsführung schafft.
Zusätzliche Information
Patent-Portfolio:
Deutschland (DE 197 23 680.4, erteilt), Europa (EP 06753182.2, anhängig) und USA (US 11/914,769, anhängig).
Patent- und Verwertungsagentur:
Die Technologie-Lizenz-Büro GmbH ist im Auftrag der Universität Stuttgart mit der Verwertung der Technologie „Totalverdampfung“ beauftragt. Ihre Ansprechpartnerin in Lizenzfragen und für weitere Informationenzum „Totalverdampfer“:
Dr. Iris Kräuter
ikraeuter(at)tlb.de
Technologie-Lizenz-Büro (TLB)
der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH
Ettlinger Straße 25, D-76137 Karlsruhe
Tel. 0721 79004-0, Fax 0721 79004-79
www.tlb.de
Katalysatormaterial zur Reduktion von Stickoxiden im Abgas von Dieselmotoren unter Einsatz von Wasserstoff
Um Sickoxide zu entfernen, wird eine Nachbehandlung der Abgase von Diesel-Kraftfahrzeugen zwingend erforderlich werden. Dazu wird dem Agbas Wasserstoff zudosiert. Das neu entwickelte Katalysatormaterial setzt bei niedrigen Temperaturen die Stickoxide mit dem Wasserstoff zu Stickstoff um. Der Wasserstoff kann durch die Motorsteuerung aus dem Treibstoff erzeugt werden oder gasförmig zugegeben werden.
Luftzerstäuberdüse bei Gasturbinen und Flugzeugtriebwerken
Die Erfindung befass sich mit der Weiterentwicklung von Luftzerstäuberdüsen zur Flüssig-Brennstoffaufbereitung mit dem Ziel, die Schadstoffemissionen zu reduzieren ohne den Wirkungsgrad zu senken. Luftzerstäuberdüsen werden typischerweise in modernen Gasturbinen bzw. Fluggasturbinen eingesetzt.
Inline-Übersättigungsbestimmung in Kristallisatoren mittels Differenzrefraktometrie
Die Erfindung umfasst einen Sensor, der in der Lage ist, über Differenzialrefraktometrie mittel polarisiertem Licht im Reaktor die Übersättigungskonzentration zeitnah zu messen.
Optimierte Prozessstoffführung in Membranstapeln (Stacks)
Dieses neue Verfahren optimiert die Prozessstoffführung von membrangetrennten Reaktionen, insbesondere in Brennstoffzellen.



