Technologieangebote Verfahrenstechnik



„Warmumformen mit innovativer in situ-Aufheizung von Einlegeteilen“

An der Universität Stuttgart wurde eine innovative Methode zur Herstellung von thermoplastischen Kunststoffformteilen, insbesondere Faserverbundwerkstoffen, aus Halbzeugen (Organoblechen) entwickelt. Halbzeuge sollen so effektiver und oberflächenschonender aufgeheizt und umgeformt werden können. Gleichzeitig kann eine prozessintegrierte Qualitätssicherung und Dokumentation der Qualität nebst individueller Qualitätseinschätzung erreicht werden.

 

 

Stickoxid-Reduktion im Abgas von Dieselmotoren unter Verwendung eines eisenbasierten SCR-Katalysators

Eine in der Praxis erprobte Methode zur weitergehenden Abgasreinigung bei Dieselmotoren ist die SCR-Technologie. Dabei wird dem Abgasstrom Ammoniak zugesetzt. Die besten Resultate liefert allerdings ein als bedenklich einzuschätzender Katalysator, der das giftige Vanadium enthält. Das hier präsentierte, neu entwickelte und bereits getestete Katalysatormaterial basiert auf Eisen, ist thermisch stabil, absolut unbedenklich hinsichtlich der Inhaltsstoffe und zeigt ähnlich gute Eigenschaften wie der Vanadium-haltige Katalysator. Damit sollte die Einhaltung der verschärften Abgasnorm EURO VI ab 2014 kostengünstig möglich sein.

 

 

Katalysatormaterial zur Reduktion von Stickoxiden im Abgas von Dieselmotoren unter Einsatz von Wasserstoff

Um Stickoxide zu entfernen, wird eine Nachbehandlung der Abgase von Diesel-Kraftfahrzeugen zwingend erforderlich werden. Dazu wird dem Abgas Wasserstoff zudosiert. Das neu entwickelte Katalysatormaterial setzt bei niedrigen Temperaturen die Stickoxide mit dem Wasserstoff zu Stickstoff um. Der Wasserstoff kann durch die Motorsteuerung aus dem Treibstoff erzeugt werden oder gasförmig zugegeben werden. Als aktive Komponente im Katalysator wird anstelle des teuren Platins das deutlich günstigere Palladium verwendet.

 

 

Neuartiges Verfahren für Antireflexschichten

An der Universität Konstanz wurde ein innovatives Verfahren zur Herstellung von Antireflexschichten entwickelt. Es kann eine Entspiegelung > 99.5 % durch Einzelschicht über den gesamten sichtbaren Spektralbereich erreicht werden, wobei sowohl Gläser als auch Kunststoffe bei Raumtemperatur beschichtet werden können.

 

 

Schmelzemulgieren ohne Emulgatoren/Schutzkolloide

Im Bereich Lebensmittelverfahrenstechnik des Karlsruher Institut für Technologie wurde ein Verfahrenskonzept/Dispergierdüse entwickelt, mittels derer Dispersionen von Feststoffpartikeln mit reproduzierbaren einheitlichen Eigenschaften ohne Anwendung von Emulgatoren oder Schutzkolloiden hergestellt werden können. Solche Dispersionen enthalten mikrone und submikrone gerundete und homogene Feststoffe und finden vorzugsweise in Farben, Lacken oder Pharmazeutika Verwendung.

 

 

 

Mikroreaktionstechnik – Pulsationsarme Verdampfung kleinster Flüssigkeitsmengen

Ein neues Verdampferkonzept ermöglicht die zuverlässige und vollständige Verdampfung kleinster Flüssigkeitsmengen: Der Verdampfer zeichnet sich durch eine besonders pulsationsarme Dampfdosierung mit schnellem Ansprechverhalten auf Lastwechsel aus was erstmals eine präzise und kontrollierte Verdampfung flüssig dosierter Ausgangsstoffe erlaubt und damit die Voraussetzung für eine reproduzierbare Reaktionsführung schafft.

 

Zusätzliche Information

Patent-Portfolio:

Deutschland (DE 197 23 680.4, erteilt), Europa (EP 06753182.2, anhängig) und USA (US 11/914,769, anhängig).

 

Patent- und Verwertungsagentur:

Die Technologie-Lizenz-Büro GmbH ist im Auftrag der Universität Stuttgart mit der Verwertung der Technologie „Totalverdampfung“ beauftragt. Ihre Ansprechpartnerin in Lizenzfragen und für weitere Informationenzum „Totalverdampfer“:

Dr. Iris Kräuter
ikraeuter(at)tlb.de

Technologie-Lizenz-Büro (TLB)
der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH
Ettlinger Straße 25, D-76137 Karlsruhe
Tel. 0721 79004-0, Fax 0721 79004-79
www.tlb.de

 

 

 

 

Luftzerstäuberdüse bei Gasturbinen und Flugzeugtriebwerken

Die Erfindung befass sich mit der Weiterentwicklung von Luftzerstäuberdüsen zur Flüssig-Brennstoffaufbereitung mit dem Ziel, die Schadstoffemissionen zu reduzieren ohne den Wirkungsgrad zu senken. Luftzerstäuberdüsen werden typischerweise in modernen Gasturbinen bzw. Fluggasturbinen eingesetzt.

 

 

Inline-Übersättigungsbestimmung in Kristallisatoren mittels Differenzrefraktometrie

Die Erfindung umfasst einen Sensor, der in der Lage ist, über Differenzialrefraktometrie mittel polarisiertem Licht im Reaktor die Übersättigungskonzentration zeitnah zu messen.