Technologieangebote Solartechnik/Photovoltaik
Anisotropes Texturieren von monokristallinen Solarzellen: Ersatz von Isopropanol (IPA) durch oberflächenaktive Substanzen
Das Texturieren der Vorderseite von Solarzellen stellt ein Standardverfahren bei der Herstellung von Solarzellen dar. Bei diesem neuen, 2006 zum Patent angemeldeten Verfahren für das anisotrope Texturieren von monokristallinen Solarzellen mit KOH bzw. NaOH wird gänzlich auf IPA und dessen Nachteile verzichtet. Vielmehr werden Tenside in geringen Konzentrationen der Ätzlösung beigemischt. Die Prozesstemperatur kann damit deutlich auf ca. 98°C erhöht werden; die höhere Ätzrate bedingt geringe Prozesszeiten ca. 10 Minuten anstatt herkömmlich 30 Minuten. Damit wird eine Inline-Prozessführung möglich.
Solarzellen mit vollflächig passivierter Rückseite: Punktkontaktierung mittels Maskierpartikel
Der bei marktüblichen Solarzellen verwendete vollflächige Siebdruck-Rückkontakt wird durch eine Vielzahl punktförmiger Rückkontakte ersetzt. Dadurch sinkt das Metallisierungsverhältnis auf der Rückseite auf ca. 1 % im Vergleich zu herkömmlichen Solarzellen. In der Folge ist ein deutlich erhöhter Wirkungsgrad zu erwarten. Die punktförmigen Kontakte werden durch Maskierpartikel wie Quarzsand und nachfolgend durch Sputtern oder Aufdampfen der Metallschicht bewerkstelligt. Als Zusatzeffekt wird ein Hochtemperaturschritt eingespart. Zudem sinkt bei dünnen Solarzellen die Gefahr des Verbiegens (Bow-Bildung).
Integrierte Serienverschaltung von flexiblen Dünnschichtsolarzellen
Das Prinzip der Erfindung- eine Methode zur Integrierten Sereinverschaltung mittels Drähten ist relativ einfach, aber wirtschaftlich hochinteressant, da die Integration der Technik in bestehende Roll-to-Roll-Prozesse möglich ist, wie sie z.B. im Bereich der Flachbildschirme etc. am Markt etabliert sind. Die Verfahren bis hin zu den entsprechenden Anlagen könnten für die Dünnschichttechniken im Bereich Photovoltaik übertragen werden.



