Technologieangebote Chemie



Neuartige Substanzklasse: Lipophile Metallsalze

Unsere weltweit einzigartigen lipophilen Metallate zeichnen sich durch eine hohe Löslichkeit in unpolaren Flüssigkeiten aus. Dadurch ergeben sich in der industriellen Chemie völlig neue Anwendungsmöglichkeiten. So sind erstmals wirtschaftlich herstellbare Superabsorber für unpolare Lösungsmittel realisierbar (Diesel, Dichlormethan, etc.). Als besonders attraktiv erscheint auch die Möglichkeit, die lipophilen Metallate als Performance-Verbesserer in zahlreichen High-Tech Anwendungen einzusetzen, beispielsweise bei Klebstoffen oder als Stabilisatoren in kosmetischen Zusammensetzungen (Cremes, Benetzbarkeit). Durch vollständigen Verzicht auf Fluor sind unsere Metallate kostengünstig produzierbar und bieten eine hohe Umweltverträglichkeit. Weitere Anwendungsgebiete sind die Verwendung zur Salzextraktion mit Alkanen, als schwach koordinierende Anionen, zur Polyolefinherstellung, oder als Hydrierungskatalysator.

 

 

Neue hocheffiziente Leuchtstoff-Nanopartikel -Anregung im ultravioletten und sichtbaren Bereich-

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurden anorganische Nanoleuchtstoffe und nanoskalige organisch-anorganische Hybridleuchtstoffe entwickelt, die sich in gängigen Lösungsmitteln (Ethanol/Wasser) isolieren, lagern und agglomeratfrei redispergieren lassen. Je nach Anwendungsziel können die Nanopartikel entweder mit UV-Licht oder mit blauem LED-Licht zum Leuchten angeregt werden. Der synthetische Zugang ist einfach und effizient.

 

 

Multifunktionale Liganden für die Trennung von Metallionen und Oxidationskatalyse

Bei den erfindungsgemäßen Bispidonliganden handelt sich um eine neuartige Klasse von chemischen Komplexbildnern, die sich dadurch auszeichnen, dass sie spezifisch an eine Vielzahl verschiedener Übergangsmetalle angepasst werden können, z.B. Mn, Cu, Fe, Co, Ti, V, Mo, W, Tc, Re, In, Ga, Y. Verwendungsbeispiele: Analytische oder industrielle Trennung von Metallionen, Umseztung von organischen Verbindungen, Oxidation von Olefinen, Aziridinierung sowie katalytische Bleichung. Die außergewöhnlich hohe Aktivität eines Kupfer-(II)-Bispidon Katalysators konnte bereits bei der Umsetzung von Styrol belegt werden.

 

 

Oberflächenstrukturierung (lateral vernetzte Schichten)

Die Anwendung dieser neuen Beschichtung führt zu ausgesprochen dünnen Monoschichten (ca. 1.3 mm) mit sehr hoher Dichtigkeit.

 

 

Innovativer Wasserstoffspeicher

Wasserstoff gilt als Energiequelle der Zukunft. An der Universität Heidelberg sind deshalb kostengünstige Substanzen mit hoher Wasserstoff-Speicherkapazität entwickelt worden, die eine schnelle und reversible Aufnahme/Abgabe von Wasserstoff unter milden Bedingungen sicherstellen. Die innovativen Speicher-Materialien sind entweder als molekularer, oligomerer oder polymerer Feststoff aber auch in flüssiger Form einsetzbar.