Technologieangebote



Neue hocheffiziente Leuchtstoff-Nanopartikel -Anregung im ultravioletten und sichtbaren Bereich-

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurden anorganische Nanoleuchtstoffe und nanoskalige organisch-anorganische Hybridleuchtstoffe entwickelt, die sich in gängigen Lösungsmitteln (Ethanol/Wasser) isolieren, lagern und agglomeratfrei redispergieren lassen. Je nach Anwendungsziel können die Nanopartikel entweder mit UV-Licht oder mit blauem LED-Licht zum Leuchten angeregt werden. Der synthetische Zugang ist einfach und effizient.

 

 

Grätzel-Dünnschichtsolarzelle unter Verwendung von Bismut-Verbindungen als Licht absorbierende Komponenten

Die Erfindung beinhaltet eine Dünnschichtsolarzelle entsprechend einer Grätzelzelle unter Verwendung von Bismut-Verbindungen anstelle von z. B. organischen Ruthenium-Komplexen als Licht absorbierende Komponente oder auch als Elektronenleiter. Die Absorptionscharakteristik kann über die Art der eingesetzten Bismut-Verbindungen gesteuert und die Grätzelzelle stofflich vereinheitlicht werden.

 

 

Multifunktionale Liganden für die Trennung von Metallionen und Oxidationskatalyse

Bei den erfindungsgemäßen Bispidonliganden handelt sich um eine neuartige Klasse von chemischen Komplexbildnern, die sich dadurch auszeichnen, dass sie spezifisch an eine Vielzahl verschiedener Übergangsmetalle angepasst werden können, z.B. Mn, Cu, Fe, Co, Ti, V, Mo, W, Tc, Re, In, Ga, Y. Verwendungsbeispiele: Analytische oder industrielle Trennung von Metallionen, Umseztung von organischen Verbindungen, Oxidation von Olefinen, Aziridinierung sowie katalytische Bleichung. Die außergewöhnlich hohe Aktivität eines Kupfer-(II)-Bispidon Katalysators konnte bereits bei der Umsetzung von Styrol belegt werden.

 

 

Oberflächenstrukturierung (lateral vernetzte Schichten)

Die Anwendung dieser neuen Beschichtung führt zu ausgesprochen dünnen Monoschichten (ca. 1.3 mm) mit sehr hoher Dichtigkeit.

 

 

Innovativer Wasserstoffspeicher

Wasserstoff gilt als Energiequelle der Zukunft. An der Universität Heidelberg sind deshalb kostengünstige Substanzen mit hoher Wasserstoff-Speicherkapazität entwickelt worden, die eine schnelle und reversible Aufnahme/Abgabe von Wasserstoff unter milden Bedingungen sicherstellen. Die innovativen Speicher-Materialien sind entweder als molekularer, oligomerer oder polymerer Feststoff aber auch in flüssiger Form einsetzbar.

 

 

Optimierte Prozessstoffführung in Membranstapeln (Stacks)

Dieses neue Verfahren optimiert die Prozessstoffführung von membrangetrennten Reaktionen, insbesondere in Brennstoffzellen.