Technologieangebote Landwirtschaft / Tierhaltung



Effiziente und kostengünstige in situ-Messung von wachstumsrelevanten Parametern in Böden

Auf natürlichen und künstlichen Böden ist für die Qualität und Quantität des Bewuchses die genaue Kenntnis von Wassergehalt und Salzgehalt wie z. B. N und P des Bodens und damit die Dosierung von Bewässerung und Düngung sehr wichtig. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bei gleichzeitig zu steigerndem Ertrag. Am Institut für Agrartechnik der Universität Hohenheim konnte nun eine Technologie entwickelt werden die es ermöglicht, gleichzeitig Bodenwassergehalt, Bodensaugspannung und den Salzgehalt vor Ort, also im Boden selbst, zu bestimmen. Die Signalübertragung und die Auswertung können per Kabel oder telemetrisch erfolgen, also vor Ort oder ortsunabhängig. Die Technologie arbeitet mit Laserdioden, es ist keine Spektroskopie erforderlich.

 

 

Neuartiges Verfahren zur Herstellung einer lagerstabilen, 12 Monate haltbaren „ESL-H-Milch“

Um die Lagerstabilität und Haltbarkeit von Milch zu erhöhen, wurde an der Universität Hohenheim ein neues Behandlungsverfahren entwickelt, das außerdem nur vergleichsweise niedrige Behandlungstemperaturen erfordert.
Die Milch ist bei Raumtemperatur bis zu einem Jahr haltbar und beeindruckt trotzdem durch gute sensorische Eigenschaften und geringen Vitaminverlust.

 

 

Cutting-edge priming agents and innovative candidate compound screening services

Agronostics Aachen will be an innovative agricultural chemistry start-up operating in the growth market of plant defense priming. Primed plants show enhanced resistance to disease and pests, and increased tolerance to abiotic stress. Taking into account that these threats still destroy ~40% of possible crop yield, defense priming provides a unique opportunity to secure best possible yield.

 

 

Umweltfreundliche und rückstandsfreie Bekämpfung der Roten Vogelmilbe in der Geflügelhaltung

Die Rote Vogelmilbe verursacht weltweit große Schäden bei Nutz-, Zier- und Rassegeflügel. Wissenschaftler der Universität Hohenheim nutzen das natürliche Verhalten des Parasiten, um ihn wirksam, ohne Gefahr der Resistenzbildung und ohne Risiko für das Geflügel zu bekämpfen. Hierfür bieten sie den temperaturempfindlichen Milben einen artgerechten Unterschlupf an, der dann gezielt so weit erhitzt wird, dass die Milben in allen Entwicklungsstadien abgetötet werden. Da es sich um ein rein mechanisches Verfahren handelt, fallen die Gesundheitsrisiken weg, die mit der chemischen Bekämpfung der Vogelmilbe verbunden sind. Ein weiterer Vorteil der Methode ist die Zeitersparnis, die sie für das Personal mit sich bringt, da die Heizvorrichtung durch eine SPS-Anlage regelbar ist und während der Behandlung nicht überwacht werden muss.

 

 

Biologische Varroose-Bekämpfung durch Störung des Begattungsverhaltens der Bienen-Milbe Varroa

Wissenschaftler der Universität Hohenheim haben die erste biologische Methode zur Bekämpfung der Varroa-Milbe bei Honigbienen entwickelt. Das Verfahren macht sich die Tatsache zunutze, dass die Milbenweibchen ein Sexualpheromon abgeben, welches das Begattungsverhalten der Milbenmännchen steuert. Nach der Isolierung des Pheromons und der Identifizierung seiner Komponenten war die Feststellung, dass auch einzelne Bestandteile das Begattungsverhalten der Milbenmännchen wirksam beeinflussen, ein weiterer Durchbruch. Derzeit arbeiten die Wissenschaftler in Feldversuchen mit Ölsäure, einer kostengünstigen und lebensmittelrechtlich unbedenklichen Komponente, die durch einfache Sprühapplikation auf die Bienenbrutzellen aufgebracht werden kann.